Ausblick: was kommt

Zulassungszahlen aus den Original-Excel-Dateien von auto-schweiz, selbst ausgewertet. Stand 2026-08-31.

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Was auf den Markt kommt

Drei Stufen: was in der Schweiz zugelassen ist, was die Konzerne angekündigt haben, was technisch kommt. Am Schluss fünf Regeln für einen Kauf in den nächsten zwölf Monaten.

3
Stufen der Sicherheit
zugelassen · angekündigt · technisch absehbar
7
Regeln für die nächsten zwölf Monate
am Schluss dieses Reiters
2030
Mögliche Abgabe auf Strom
zwei Varianten in der Vernehmlassung
0–900+
Franken Motorfahrzeugsteuer
je Fahrzeug und Jahr, je nach Kanton
Das Wichtigste in drei Sätzen
  • Der einzige harte Beleg dafür, dass ein Modell in der Schweiz wirklich ankommt, sind Zulassungszahlen — alles andere steht auf Herstellerangaben und ist hier so gekennzeichnet.
  • Auf ein angekündigtes Modell zu warten kostet Zeit und Verhandlungsspielraum: Was heute im Schaufenster steht, ist verhandelbar, was 2027 kommt, nicht.
  • Zwei Dinge gehören in jede Rechnung über 2030 hinaus: die kantonale Motorfahrzeugsteuer und die mögliche Abgabe auf Ladestrom.
Warum diese ReihenfolgeAnkündigungen verschieben sich. Der einzige harte Beleg für ein Modell am Schweizer Markt sind Zulassungszahlen. Alles danach steht auf Herstellerangaben und ist so gekennzeichnet.

Stufe 1 · Schon in der Schweiz zugelassen

Diese Modelle sind belegt da — sie standen 2025 auf null und haben 2026 in der Schweiz Zulassungen.

Diese Modelle hatten Januar bis Juli 2025 null Zulassungen und sind 2026 angekommen. Ab 20 Fahrzeugen.

ModellAntrieberste MeldungJan–Aug 26Verlauf
BMW iX3BEVJun*986Sammelbuchung
Mercedes-Benz GLC-KlasseBEVMär608zieht an
BYD Atto 2PHEV BenzinMär501zieht an
BYD Seal 6PHEV BenzinJan372zieht an
Mercedes-Benz GLB-KlasseBEVMär356zieht an
Toyota C-HRBEVFeb345lässt nach
Leapmotor B10BEVJan331zieht an
BYD Dolphin SurfBEVJan264zieht an
Kia EV5BEVJan242stabil
Seat / Cupra RavalBEVJun239erst seit kurzem
Audi Q3PHEV BenzinJan236zieht an
Toyota Urban CruiserBEVJan234stabil
Kia PV5BEVJan233lässt nach
Kia EV2BEVApr220zieht an
Suzuki VitaraBEVJan219zieht an
Kia EV4BEVJan216zieht an
Volvo ES90BEVJan179stabil
Nissan MicraBEVJan165lässt nach
Leapmotor B10Range ExtenderMai139zieht an
Porsche CayenneBEVApr131zieht an

Quelle: auto-schweiz, Register ASTRA/IVZ, Stichtag 31.08.2026. * Sammelbuchung: auto-schweiz nimmt neue Modelle teils erst dann als eigene Zeile auf, wenn sie eine gewisse Stückzahl erreichen, und bucht das Aufgelaufene in einem Monat nach. Der BMW iX3 erscheint erstmals im Juni-Blatt mit 558 Fahrzeugen bei kumuliert ebenfalls 558. Die Jahressumme von 769 stimmt, der Monat ist keine echte Juni-Nachfrage.

Stufe 2 · Die Offensiven der Konzerne

Ab hier stützt sich alles auf Herstellerangaben. Termine verschieben sich, Preise ändern sich, Namen wechseln.

Volkswagen-Konzern · vier neue Einstiegsmodelle und ein Namenswechsel

VW ordnet die Elektromodelle den bekannten Baureihen zu. ID.2 wird ID.Polo, ID.2X wird ID.Cross, ID.4 beim Facelift wohl ID.Tiguan. GTX entfällt, die starken Versionen heissen wieder GTI.

ModellStandTechnikPreis
VW ID.PoloWeltpremiere 29.04.2026, bestellbar, bei Händlern ab September 2026zum Start nur Topversion mit 211 PS und 52 kWhTopversion ab EUR 33’795 · Basis unter EUR 25’000 erst ab Sommer 2027
VW ID.Polo GTIangekündigt166 kW / 226 PS, elektronisches Sperrdifferentialoffen
VW ID.CrossWeltpremiere Juli 2026, Start 2026elektrischer T-Cross, 4,16 m, 155 kW / 211 PS Frontantrieb, zwei Akkugrössen, bis 420 kmBasis erwartet deutlich unter CHF 30’000
VW ID.3 Neovorgestellt 15.04.2026, ab Juli bei Händlernumfassendes Facelift, neuer Innenraum, neue Software, GTX gestrichenab EUR 33’995
VW ID.4 wird ID.TiguanFacelift 2026, Umbenennung berichtetgrosses Kompakt-SUVoffen
VW ID.Every1 / ID.1Studie März 2025, Serie ab 20273,88 m, vier Sitze, 95 PS, 38 kWh LFP, mindestens 250 km, 305 l KofferraumZielpreis rund EUR 20’000
Škoda EpiqHändler ab Herbst 202637 kWh / 315 km und 51,7 kWh / 430 kmab EUR 26’000
Cupra Ravalseit Juni 2026 in der Schweiz zugelassen, 239 StückMEB+, 300 bis 450 kmab EUR 25’950
VW Trinity2028ursprüngliche Limousine gestrichen, jetzt Oberklasse-SUV im Touareg-Formatoffen

Quellen: Volkswagen, autozeitung.de, carwow.de, finn.com, Blick, vw-id-polo.info. Stand Juli 2026.

Zur Währung: Beträge in Euro sind deutsche Marktpreise und lassen sich nicht in Schweizer Preise umrechnen — der Importeur setzt den Listenpreis für die Schweiz eigenständig fest, bei anderer Mehrwertsteuer, zusätzlicher Automobilsteuer und anderer Serienausstattung. Wo ein Frankenbetrag steht, ist es ein Schweizer Preis. Wo Euro steht, ist der Schweizer Preis noch nicht festgelegt oder uns nicht bekannt.

Warten oder kaufen?

Die 24’995 Euro und die 33’795 Euro sind nicht dasselbe Auto. Die günstige Version hat einen kleineren Akku. Wie klein, hat VW nicht publiziert. Wer wartet, spart also nicht 8’800 Euro, sondern kauft ein Fahrzeug mit weniger Reichweite.

Warten, wenn dein jetziges Auto zuverlässig läuft und keine MFK ansteht. Nicht wegen des ID.Polo, sondern weil kein Autokauf billiger ist als jeder Autokauf. In sechs Monaten neu anschauen.

Nicht warten, wenn ein Ersatz ohnehin ansteht. Dann kaufen, was lieferbar ist und zum Ladeprofil passt. Cupra Raval und Škoda Epiq stehen auf derselben Konzernplattform und sind früher da. Zehn Monate warten auf eine Variante, deren Batteriegrösse nicht publiziert ist, ist keine Strategie.

Nie warten ohne schriftlichen Liefertermin. Bestellstart und Auslieferung sind zwei verschiedene Daten. Der ID.2all wurde 2023 mit «unter 25’000 Euro» angekündigt. Jetzt ist es Sommer 2027, für eine Version, die zum Marktstart nicht lieferbar ist.

Mercedes-Benz · das EQ-Kürzel ist Geschichte

Seit Juli 2026 ist die EQ-Bezeichnung gestrichen. Im Konfigurator steht jetzt «CLA elektrisch» oder «GLC elektrisch». Am Heck nur noch die Modellbezeichnung, etwa GLB 400 4MATIC. Der Antrieb steht in den Fahrzeugdaten, nicht im Namen.

ModellStandTechnikPreis
Mercedes CLA elektrischseit Januar 2026 in der Schweiz, 648 Stück bis AugMMA-Plattform, 800 Volt, bis 320 kW Laden, 614 bis 631 km je nach Variante, 540 l Kofferraum plus 127 l Frunk, Anhängelast bis 2000 kg beim Allradab CHF 57’400
Mercedes CLA Shooting BrakeMarkteinführung März 202685 kWh, bis 761 kmab CHF 63’300
Mercedes GLC elektrischseit 14.03.2026 im Showroom, 608 Stück bis Augneue MB.EA-Plattform, 800 Volt, 94 kWh, bis 330 kW Laden, 568 bis 715 km, Bau in Bremenfür die Schweiz offen
Mercedes GLB elektrischseit März 2026 zugelassen, 356 Stück bis Auglöst den EQB aboffen
Mercedes GLA elektrischfür Sommer 2026 angekündigtrund 700 km angegebenoffen
Mercedes C-Klasse elektrischMarktstart Juli 2026 in Deutschlandnur als Limousine, bis 760 kmab rund EUR 67’700
EQA, EQB, EQE, EQSlaufen ausEQE und EQE SUV im Laufe 2026 eingestellt, EQA im Sommer 2026entfällt
MB.EA-L für die Oberklasseab 2028Nachfolgeplattform für die grossen Baureihenoffen

Quellen: MBpassion, mercedes-fans.de, ingenieur.de, t-online, emobility.energy. Stand Juli 2026.

Zur Währung: Beträge in Euro sind deutsche Marktpreise und lassen sich nicht in Schweizer Preise umrechnen — der Importeur setzt den Listenpreis für die Schweiz eigenständig fest, bei anderer Mehrwertsteuer, zusätzlicher Automobilsteuer und anderer Serienausstattung. Wo ein Frankenbetrag steht, ist es ein Schweizer Preis. Wo Euro steht, ist der Schweizer Preis noch nicht festgelegt oder uns nicht bekannt.

Was das für Occasionskäufer heisstAb jetzt sagt der Modellname bei Mercedes nicht mehr, welcher Antrieb drin ist. Ein Inserat mit CLA 200 kann ein Benziner oder ein Elektroauto sein. Prüfe im Fahrzeugausweis den Treibstoffcode, nicht die Typenbezeichnung. Gleichzeitig werden EQA, EQB, EQE und EQS zu Auslaufmodellen. Das drückt kurzfristig auf deren Occasionspreise und macht sie günstig, bindet dich aber an eine Baureihe ohne Nachfolger.
BMW · die Neue Klasse rollt aus

BMW behält das vorangestellte i. Es gibt weiterhin X3 und iX3, 3er und i3. Übersichtlicher als bei Mercedes.

ModellStandTechnikPreis
BMW iX3seit 2026 in der Schweiz, 986 Stück bis Aug und damit stärkster Neueinsteigererste Neue Klasse in Serieoffen
BMW i3 Limousine und TouringMitte 2026bis rund 110 kWh, 184 bis 368 kW, über 800 km, 400 kW Ladeleistungoffen
BMW iX52027neues SUV der oberen Mittelklasse, kein Vorgängermodelloffen
BMW i7 FaceliftJuli 2027bis 708 km WLTP, ab sofort immer Allradab EUR 121’400

Quellen: AUTO BILD (Stand Juli 2026), auto-schweiz.

Zur Währung: Beträge in Euro sind deutsche Marktpreise und lassen sich nicht in Schweizer Preise umrechnen — der Importeur setzt den Listenpreis für die Schweiz eigenständig fest, bei anderer Mehrwertsteuer, zusätzlicher Automobilsteuer und anderer Serienausstattung. Wo ein Frankenbetrag steht, ist es ein Schweizer Preis. Wo Euro steht, ist der Schweizer Preis noch nicht festgelegt oder uns nicht bekannt.

Chinesische Hersteller · über 15 Marken in Europa, drei Wellen

Drei Wellen. Im Markt: BYD, MG, Leapmotor, Xpeng, Zeekr, Lynk und Co, seit dem 26. August auch Denza. Im Aufbau: Chery mit Omoda und Jaecoo, GWM. Angekündigt: Kernmarke Chery, Xiaomi, Avatr, Aion.

MarkeStandWas bekannt istPreise
BYDstärkste chinesische Marke in der Schweiz, 3’808 Steckerfahrzeuge Jan–Aug 26einziger Hersteller weltweit, der Fahrzeuge und LFP-Zellen komplett selbst fertigtmodellabhängig
DenzaPremiummarke von BYD, Marktstart Schweiz am 26.08.2026, vorerst drei Verkaufspunkte: Schlieren ZH, Petit-Lancy GE, St. GallenShooting Brake Z9GT und Van D9, beide als Plug-in-Hybrid DM-i, der Z9GT auch rein elektrisch mit 122,5 kWh und 600 km WLTP. Das beworbene Flash-Charging bis 1500 kW gilt am chinesischen Stecker; an einer europäischen 400-kW-Säule hält der Z9GT die volle Leistung durchgehend. Mercedes hielt bis Juli 2024 zehn Prozent an Denza, seither gehört die Marke BYD alleinZ9GT DM-i CHF 101’000 · Z9GT rein elektrisch CHF 115’000 · D9 DM-i ab CHF 79’900
Chery mit Omoda und Jaecooin Deutschland seit Anfang 2026 mit eigener Vertriebsgesellschaft, in der Schweiz seit 30.06.2026 über Luxi Motors AGSchwerpunkt Plug-in-Hybrid statt reines Elektro, Europazentrale in Raunheim bei FrankfurtJaecoo 7 SHS ab EUR 36’900 · Omoda 9 SHS EUR 52’900
Chery, KernmarkeStart in Deutschland im ersten Halbjahr 2027 angekündigtzusätzlich zu Omoda und Jaecoo, Premium-Ableger Exlantix im Gesprächoffen
Zeekrseit Ende 2025 in Deutschland, Umstellung vom Direktvertrieb auf ein Händlernetz ab dem vierten QuartalPremium-Marke von Geely, Modelle 001 und 7X, in der Schweiz 800 Fahrzeuge Jan–Aug 26offen
XpengHändlernetz im Ausbau, in Deutschland über 60 Standorte angestrebt800-Volt-Technik, Van X9 erwartet, in der Schweiz 307 Fahrzeuge Jan–Aug 26offen
Leapmotorüber das Stellantis-Vertriebsnetz integriert, in der Schweiz 1’274 FahrzeugeT03 und C10 als Einstiegsmodelle, B10 und C10 auch als Range ExtenderT03 ab CHF 17’000
GWM mit HavalHaval H6 in Deutschland ab Januar 2026Vollhybrid als Volumenmodell, grössere Offensive für 2026 geplantoffen
XiaomiEuropastart mit dem SU7 angekündigtQuellen widersprechen sich: eine nennt 2026, mehrere andere ab 2027. Hängt an Homologation und Serviceaufbauoffen
Nioin Europa aktiv, Lage angespannt150-kWh-Batterie mit halbfestem Elektrolyt in Reichweitentests aufgefallenoffen

Quellen: go-e, autohled.cz, auto.news, carwow.de, electricar-magazin, digital-vernetzt-mobil, vybe.ch, zu Denza 20 Minuten, Tages-Anzeiger, aboutfleet und elektroauto-news. Stand Juli bis August 2026. In Deutschland liegt der Anteil chinesischer Marken bei über 8 Prozent aller Elektro-Neuzulassungen.

Zur Währung: Beträge in Euro sind deutsche Marktpreise und lassen sich nicht in Schweizer Preise umrechnen — der Importeur setzt den Listenpreis für die Schweiz eigenständig fest, bei anderer Mehrwertsteuer, zusätzlicher Automobilsteuer und anderer Serienausstattung. Wo ein Frankenbetrag steht, ist es ein Schweizer Preis. Wo Euro steht, ist der Schweizer Preis noch nicht festgelegt oder uns nicht bekannt.

Zwei Warnungen aus der jüngeren VergangenheitAiways hat den Europavertrieb faktisch eingestellt. HiPhi kämpfte mit Produktionsstopps. Omoda und Jaecoo peilten für Deutschland 8000 Fahrzeuge im Jahr 2026 an, lagen im ersten Halbjahr deutlich darunter und hatten im Mai rund 15 aktive Händler. Frag bei einer neuen Marke nicht nach dem Preis, sondern danach, wer in fünf Jahren die Garantie leistet und Ersatzteile liefert.
Übrige Hersteller · Einstieg, Mittelklasse, Sport
ModellStandTechnikPreis
Renault TwingoBasisversion ab Frühjahr, bestellbar zunächst teurer27,5 kWh LFP, 262 km, 11 kW AC und 50 kW DC, 10 auf 80 Prozent in 30 Minuten, Bau in Slowenienab CHF 18’900, bestellbar ab CHF 20’900
Nissan Leaf IIIAuslieferung ab Frühjahr 202652 kWh / 436 km / 105 kW oder 75 kWh / 604 km / 150 kW, 20 auf 80 Prozent in 30 Minuten, 4,35 m langab rund CHF 37’000 bzw. CHF 42’000, geschätzt
Kia EV2Produktion angelaufen, in der Schweiz bereits 220 Stück42 kWh / 317 km und 61 kWh / 448 kmunter CHF 30’000 erwartet
Hyundai Ioniq 3Enthüllung April 2026Daten unbestätigtca. CHF 35’000, geschätzt
Toyota bZ4X Touringim Markt, 496 Stück in der Schweiz75 kWh brutto, 591 bzw. 528 kmab CHF 46’900, Allrad ca. CHF 55’000
Volvo EX60Auslieferung ab Sommer 2026, 71 Stück bis Aug80, 91 oder 112 kWh, 620 / 660 / 810 km, 350 bis 400 kWab CHF 72’000, grosser Akku ab CHF 81’000
Audi Q4 e-tron überarbeitetJuli 2026, in der Schweiz 79 Stück im Augneuer Innenraum mit Beifahrerdisplayab EUR 47’500
Audi A2 e-tron2027, Präsentation noch 2026Kompakt-SUV unterhalb des Q4, Bau in Ingolstadtoffen
Audi A4 e-tron2027löst den Verbrenner-Vorgänger aboffen
Peugeot E-208 neue Generation2027laut Bericht als direkter Gegner des ID.Polo positioniertoffen
Porsche Cayman elektrisch2027Hinterradantrieb, mindestens 400 PS, rund 500 kmab ca. EUR 75’000
Toyota Crossover EVfrühestens 2027Limousine in Corolla-Grösse, bislang nur Showcaroffen
Tesla Model 22027auf tiefen Preis und hohe Stückzahl ausgelegt, Termin mehrfach verschobenoffen
Land Rover Range Rover ElectricTermin offenerstes reines Elektroauto der Marke, bisher nur Teaserbilderoffen

Quellen: watson.ch (16.02.2026), Blick, AUTO BILD, ADAC, carwow.de. Als geschätzt markierte Preise sind in der Quelle ausdrücklich als Erwartung formuliert.

Zur Währung: Beträge in Euro sind deutsche Marktpreise und lassen sich nicht in Schweizer Preise umrechnen — der Importeur setzt den Listenpreis für die Schweiz eigenständig fest, bei anderer Mehrwertsteuer, zusätzlicher Automobilsteuer und anderer Serienausstattung. Wo ein Frankenbetrag steht, ist es ein Schweizer Preis. Wo Euro steht, ist der Schweizer Preis noch nicht festgelegt oder uns nicht bekannt.

Stufe 3 · Die Technik dahinter

Technik, die absehbar kommt — und die Frage, ob sich Warten darauf lohnt. Meist nicht.

800 Volt wird zum Standard, nicht zum Luxus

Für den Kauf: 400 Volt mit 100 bis 150 kW reicht im Alltag, wenn du zuhause lädst. Bei viel Langstrecke entscheidet der Unterschied über eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde pro Ladehalt. In drei Jahren ist er ein Preisargument beim Wiederverkauf.

800 Volt geht 2026 in die Breite. Mercedes CLA und GLC haben es, viele chinesische Modelle auch. Ladeleistungen von 320 bis 400 kW, beim GLC nach Herstellerangabe 320 Kilometer in zehn Minuten.

Feststoffbatterie: real, aber nicht für dich

Für den Kauf: Warte nicht darauf. Die Zelle kommt zuerst in Autos ab 100’000 Franken. Bis dahin bleibt LFP der Standard: günstig, langlebig, unempfindlich gegen häufiges Volladen.

BYD hat im Februar 2026 eine Pilotlinie mit 2 GWh für sulfidbasierte Feststoffzellen in Betrieb genommen und will ab dem ersten Quartal 2027 erste Serienfahrzeuge damit ausrüsten. Genannt werden eine Energiedichte um 400 Wh/kg und ein WLTP-Äquivalent von rund 1000 Kilometern. Heutige Flüssig-Lithiumzellen liegen bei maximal etwa 350 Wh/kg.

Der Zeitplan beginnt aber ganz oben und ist klar gestaffelt: zuerst die Luxusmarke Yangwang, ab 2028 bis 2029 die Mittelklasse, Massenmarkt zwischen 2030 und 2032. BYDs eigener Batteriechef spricht von einer Demonstrationsphase bis 2027 und breitem Einsatz erst ab 2030.

Quellen: BYD Investor Relations (09.02.2026), auto-motor-und-sport, VISION mobility, ThinkerCar, smartdroid.de. Reichweite und Energiedichte sind Herstellerangaben.

Was der Ausblick für deinen Kauf heisst

Sieben Regeln, die aus allem darüber folgen. Wer nur diese liest, trifft trotzdem eine begründete Entscheidung.

1 · Der Lockpreis gehört meist zur letzten Variante

Konsequenz: Frag nach dem Preis der Version, die du bekommst, und nach dem Liefertermin. Der beworbene Einstiegspreis ist meist ein Ankündigungspreis.

ID.Polo ab 24’995 Euro, aber erst ab Sommer 2027. Zum Marktstart kostet er ab 33’795. Renault Twingo ab CHF 18’900, bestellbar zunächst nur ab CHF 20’900. Das Muster wiederholt sich bei fast jedem Einstiegsmodell.

2 · Ein ganzes Segment entsteht gerade

Konsequenz: Vergleiche eine Occasion zwischen CHF 20’000 und 25’000 mit einem Neuwagen aus diesem Segment. Der Neuwagen bringt volle Garantie und eine Batterie ohne Vorgeschichte.

Twingo, ID.Polo, ID.Cross, Škoda Epiq, Cupra Raval, Kia EV2, Hyundai Inster, Dacia Spring, Leapmotor T03. Ab 2027 der VW ID.1 mit Zielpreis um 20’000 Euro. Vor drei Jahren gab es dieses Segment nicht.

Aber vergleiche die Batteriegrösse, nicht den Preis. Die Einstiegsversionen dieser Modelle haben 27 bis 42 kWh. Der Twingo kommt mit 27,5 kWh auf 262 km WLTP, real im Winter deutlich weniger. Eine dreijährige Occasion mit 60 kWh kann zum gleichen Preis das brauchbarere Auto sein. Setz zuerst deine Mindestreichweite fest, «Mein E-Auto» rechnet sie aus. Dann erst auf die Preisschilder schauen.

3 · Namen sagen weniger als früher

Konsequenz: Schau in den Fahrzeugausweis, nicht auf den Modellnamen. Bei Hybriden erst recht: «Hybrid» im Titel sagt nichts über einen Ladeanschluss. Mehr dazu im Blog.

Mercedes streicht EQ, VW ordnet die ID-Modelle bestehenden Baureihen zu und ersetzt GTX durch GTI, aus ID.4 wird womöglich ID.Tiguan. BMW behält als einziger der drei eine eindeutige Kennzeichnung mit dem vorangestellten i.

4 · Der Occasionsmarkt füllt sich erst noch

Konsequenz: Die Zulassungswelle von 2022 bis 2025 kippt jetzt in den Occasionsmarkt. Mehr Angebot, tiefere Preise. Ein knappes Drittel kommt aus Firmenflotten. Dort ist der Batterietest Pflicht.

Ende 2025 waren in der Schweiz 249’832 reine Elektroautos eingelöst, 5,2 Prozent des gesamten Personenwagenbestands. 71 Prozent laufen auf Privatpersonen, 29 Prozent auf Firmen.

Quelle: Bundesamt für Statistik, Strassenfahrzeugstatistik 2025, Medienmitteilung vom 04.02.2026.

5 · Ab 2030 könnte eine neue Abgabe kommen

Der Bund finanziert die Strasseninfrastruktur zu 100 Prozent über die Nutzer, grösste Einnahmequelle ist die Mineralölsteuer. Je mehr elektrisch gefahren wird, desto weniger fliesst. Der Bundesrat hat deshalb am 26. September 2025 zwei Varianten in die Vernehmlassung geschickt, Einführung ab 2030.

VarianteTarifWie es wirkt
FahrleistungØ 5,4 Rp. je KilometerAbgabe auf den in der Schweiz gefahrenen Kilometern. Der Tarif richtet sich nach Fahrzeugart und Gesamtgewicht: je schwerer, desto höher. Trifft grosse Fahrzeuge stärker. Plug-in-Hybride zahlen den halben Tarif, weil sie beim Tanken weiter Mineralölsteuer entrichten.
Ladestrom22,8 Rp. je kWhAufschlag beim Laden, an öffentlichen und privaten Ladestationen. Unabhängig von der Fahrzeugart. Trifft ineffiziente Fahrzeuge stärker. Bis die Messtechnik steht, könnte stattdessen eine Jahrespauschale nach Gesamtgewicht gelten — für Personenwagen CHF 106 bis CHF 823, Plug-in-Hybride die Hälfte.
PauschaleCHF 106 bis CHF 823 im JahrSteht nicht als eigene Variante in der Vernehmlassung, aber in beiden Entwürfen: für Motorräder und Motorfahrräder dauerhaft, für ausländische Fahrzeuge wahlweise (CHF 5 am Tag, CHF 250 im Jahr), bei der Ladestromvariante als Übergang für Personenwagen. Nichts zu messen, eingezogen über bestehende Kanäle. Was sie nicht leistet: Wer 5’000 Kilometer fährt, zahlt gleich viel wie mit 30’000 — und die Abgabe steigt nicht, wenn mehr gefahren wird.

Was das kostet. Bei 12’000 Kilometern im Jahr und 18 kWh auf 100 Kilometer wären es rund CHF 648 nach der Fahrleistungsvariante oder CHF 492 nach der Ladestromvariante. Zum Vergleich: Die Energieersparnis gegenüber einem Benziner liegt bei diesem Profil bei rund CHF 827 im Jahr. Die Abgabe würde also 60 bis 78 Prozent davon aufzehren.

Beide Varianten brauchen eine Messung, die es heute nicht gibt: die eine im Fahrzeug, die andere an jeder Ladestelle.

Wie soll das erhoben werden?

Fahrleistung. Der Halter wählt zwischen zwei Wegen. Entweder er meldet den Kilometerstand periodisch selbst — dann gibt es einen Pauschalabzug für die im Ausland gefahrenen Kilometer. Oder ein zugelassener Anbieter erfasst die Fahrleistung. Eine Studie im Auftrag des ASTRA hat dafür drei Techniken geprüft und empfiehlt, den Kilometerstand über die ohnehin vorhandene Vernetzung des Fahrzeugs auszulesen: kein Einbau, geschätzte CHF 1.20 pro Monat und Fahrzeug plus rund einen Franken für die Verbindung, und die Behörde erhält nur die Kilometerzahl, keine Standorte. Ein Zählwerk am Rad und ein eingebautes Telematikgerät wurden verworfen. Kontrolliert wird an der Grenze durch das BAZG und im Inland durch die Kantone, die dazu den Kilometerzähler ablesen dürfen. Motorräder und Motorfahrräder zahlen pauschal, ausländische Fahrzeuge entweder über ein Erfassungssystem oder pauschal — CHF 5 am Tag, CHF 250 im Jahr.

Ladestrom. Im Fahrzeug wird nichts gemessen. Steuerpflichtig ist nicht der Halter, sondern die Betreiberin der Ladeeinrichtung. Gemessen wird über zertifizierte Zähler an oder in der Ladestation, veranlagt und eingezogen wird von den Verteilnetzbetreibern — also über die Stromrechnung. Für einen Privathaushalt heisst das eine Ladestation mit eichfähigem Zähler. Bis diese Technik steht, sieht der Entwurf stattdessen eine Jahrespauschale nach Gesamtgewicht vor: CHF 106 bis CHF 823 für Personenwagen, für Plug-in-Hybride die Hälfte.

Was die Erhebung kostet, steht nur zur Hälfte da. Für eine fahrleistungsabhängige Abgabe auf allen 6,5 Millionen Fahrzeugen nennt der Bericht von 2022 355 Millionen Franken Investition und 1,73 Milliarden Betriebskosten über zehn Jahre. Für die auf Elektrofahrzeuge beschränkte Abgabe nennt er keine eigene Zahl — nur, dass zum Start 2030 rund 20 Prozent der Fahrzeuge betroffen wären und die Kosten deshalb tiefer lägen. Zum Vergleich: Die Mineralölsteuer kostet in der Erhebung 1,5 Prozent der Einnahmen, 69 Millionen Franken im Jahr 2019. Solange für die kleinere Variante keine Zahl vorliegt, lässt sich nicht sagen, welcher Anteil der Einnahmen in die Erhebung ginge. Der Grund für diesen niedrigen Satz steckt im Erhebungsweg: Die Mineralölsteuer wird nicht bei den Fahrenden erhoben, sondern bei Einfuhr und Herstellung — bei den Betreiberinnen der zugelassenen Lager. Es gibt nichts im Fahrzeug zu messen und keine Millionen Halterinnen und Halter anzuschreiben.

Eine Pauschale wäre nichts Neues. Der Verfassungsartikel, auf dem die Abgabe beruht, entstand 2016 mit dem Nationalstrassenfonds — und der Bericht hält fest, man sei damals davon ausgegangen, sie komme «rasch zu Beginn der 2020er Jahre und als einfache Pauschale». In den Entwürfen steht sie weiterhin: für Motorräder und Motorfahrräder dauerhaft, für ausländische Fahrzeuge wahlweise, bei der Ladestromvariante als Übergangslösung für Personenwagen. Was eine Pauschale nicht leistet: Wer 5’000 Kilometer im Jahr fährt, zahlt gleich viel wie mit 30’000.

Beschlossen ist nichtsDie Vorlage braucht eine Verfassungsänderung, der Volk und Stände zustimmen müssen. Die Vernehmlassung endete am 9. Januar 2026 mit breitem Widerstand: TCS und VCS mit Ja-aber, die Parteien mit Änderungswünschen oder Ablehnung. Der VCS fordert eine Einführung frühestens 2035. Swiss eMobility lehnt ab und kritisiert, der Bericht rechne mit einem Wachstumsszenario, das so nicht eintrete. Die Grünen begrüssen die Fahrleistungsvariante.Der Importeurverband auto-schweiz meldete sich am 4. September 2026 mit einem Positionspapier zu Wort: Er kritisiert, die Vorlage widme die Hälfte der Automobilsteuer um und schwäche damit den Strassenfonds NAF; seine Forderung geht weiter — die Automobilsteuer soll ganz weg. Das ist die Position eines Interessenverbands, keine Feststellung des Bundes.

Für den Kauf: Rechne mit dem, was heute gilt, aber wisse, dass die Betriebskostenrechnung ab 2030 anders aussehen kann. Bei einer Haltedauer über 2030 hinaus gehört das in die Überlegung. Unter «Mein E-Auto» lässt sich die Abgabe versuchsweise einrechnen.

Quellen: ASTRA, Vernehmlassungsvorlage vom 26.09.2025 — Entwürfe E-Fahrzeug-Abgabegesetz und E-Fahrzeug-Steuergesetz samt Tarifanhängen, dazu der erläuternde Bericht; ASTRA, «Konzeption für den Ersatz der Mineralölsteuern», Bericht an den Bundesrat vom 29.06.2022, für Kosten und Erhebungskonzept; PTOLEMUS Consulting Group im Auftrag des ASTRA, Studie zu technischen Lösungen ohne Geolokalisierung, 05.05.2023; SRF, watson und Schweizer Bauer zur Vernehmlassung; Swiss eMobility zur Stellungnahme; auto-schweiz, Positionspapier «Es braucht eine neue Finanzierung der Verkehrsinfrastrukturen» vom 04.09.2026 (auto.swiss). Mineralölsteuergesetz (MinöStG), Art. 9, für den Erhebungsweg der Mineralölsteuer.

6 · Grossbritannien macht es ab 2028 vor

Der Vergleich lohnt sich: Die britischen 2,2 Rappen je Kilometer liegen deutlich unter den 5,4 Rappen, die der Schweizer Vorschlag im Mittel vorsieht. Wer die hiesige Vorlage einordnen will, hat damit einen Massstab.

Dort ist die Sache entschieden. Ab 1. April 2028 gilt die Electric Vehicle Excise Duty, zusätzlich zur bestehenden Fahrzeugsteuer. Drei Pence je Meile für reine Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge, das entspricht rund 2,2 Eurocent pro Kilometer. Plug-in-Hybride zahlen den halben Satz, weil sie zusätzlich Treibstoffsteuer entrichten. Vollhybride ohne Ladeanschluss fallen nicht darunter.

Bei 12’900 Kilometern im Jahr sind das rund 240 Pfund. Erfasst wird über den Tachostand bei der jährlichen Zulassung, dazu eine Schätzung fürs kommende Jahr mit Ausgleich am Ende. Eine Standortüberwachung per Satellit hat die Regierung ausdrücklich ausgeschlossen. Rund 80 Prozent der Einnahmen der ersten drei Jahre sollen in ein Förderpaket fliessen.

Quellen: HM Treasury über Handelsblatt, auto-motor-und-sport und elektroauto-news.net, Juli 2026. Der Spiegel hat über beide Länder berichtet; der Artikel selbst liess sich in der Recherche nicht direkt aufrufen, der Verweis stammt aus einer Sekundärquelle.

7 · Der grosse Hebel heute ist die Motorfahrzeugsteuer

Konsequenz: Prüfe zuerst die Motorfahrzeugsteuer deines Wohnkantons für das konkrete Fahrzeug, danach die Förderung für die Lademöglichkeit. Die Kaufprämie ist in den meisten Kantonen gar kein Thema. Und rechne nicht mit Beträgen aus einer Übersichtsseite, sondern mit denen deiner kantonalen Fachstelle — die Regeln ändern häufig.

Eine Bundesprämie gibt es seit 2024 nicht mehr. Direkte kantonale Kaufprämien sind selten: Tessin bis CHF 4000 für Neufahrzeuge bis CHF 50’000 Listenpreis, Waadt bis CHF 2000 einkommensabhängig, Basel-Stadt bis CHF 3500 für Fahrzeuge unter 50 g CO2 pro Kilometer. Mehr gibt es nicht.

Viel mehr Geld liegt bei der jährlichen Motorfahrzeugsteuer. Dort sind die Unterschiede gewaltig. Ein TCS-Vergleich von sechs Modellen zeigt beim leistungsstärksten Elektroauto: null Franken in Zürich, Solothurn und Glarus, aber 921 Franken in Freiburg und 909 in Schwyz. Selbst beim kleinen Dacia Spring reicht die Spanne von null Franken in Zürich, Solothurn, Glarus und Nidwalden über 250 Franken in Neuenburg bis knapp 400 Franken in Appenzell Ausserrhoden. auto-schweiz nennt das eine Steuerlotterie.

Über acht Jahre Haltedauer sind das bis zu 7000 Franken Unterschied, mehr als jede Kaufprämie der Schweiz. Es hängt allein am Wohnort.

Der Vorteil kann auslaufenSt. Gallen war früher ein Nullsteuer-Kanton für Elektroautos, seit 2026 richtet sich die Steuer dort nach dem Gewicht. Solothurn plant laut Berichten ab 2027 ebenfalls eine Gewichtsbesteuerung. Wer heute mit einer Steuerbefreiung rechnet, sollte prüfen, wie lange sie gilt. Viele Regelungen sind auf vier oder acht Jahre befristet.

Wo du das für deinen Wohnort nachschlägst

EnergieSchweiz · EnergiefrankenDas Portal des Bundes listet alle Förderprogramme von Kantonen, Gemeinden und Energieversorgern nach Postleitzahl. Als Überthema Mobilität wählen. Der zuverlässigste Einstieg, weil er auch Gemeindeprogramme zeigt, die in keiner Übersicht stehen.
TCS · MotorfahrzeugsteuerVergleich von sechs Antriebsarten über alle Kantone, Stand Februar 2026. Erklärt auch die Bemessungsgrundlage je Kanton, also ob nach Gewicht, Leistung, CO2 oder einer Kombination gerechnet wird.
TCS · Broschüre als PDFDie kantonalen Berechnungsregeln im Detail, inklusive Zuschlägen und Rabatten für energieeffiziente Fahrzeuge.
Comparis · SteuerrechnerRechner für die kantonale Motorfahrzeugsteuer. Nützlich, um zwei konkrete Fahrzeuge gegeneinander zu stellen, bevor du dich entscheidest.
auto-schweiz · SteuerlotterieDie Auswertung mit den konkreten Zahlen je Kanton und Modell, veröffentlicht am 25.06.2026.
Kanton Zürich · LadeinfrastrukturBeispiel für ein kantonales Förderprogramm zur Lademöglichkeit: CHF 500 pro Parkplatz für die Basisinfrastruktur, CHF 2000 pro bidirektionaler Ladestation. Gesuche über das Online-Portal, bei Beiträgen über CHF 2000 zwingend vor Baubeginn. Andere Kantone haben vergleichbare Programme.

Quellen: TCS Motorfahrzeugsteuer-Vergleich (Stand Februar 2026), auto-schweiz (25.06.2026), EnergieSchweiz, Kanton Zürich, streetlife.ch (03.02.2026) zu St. Gallen und Solothurn. Die Prämienbeträge für Tessin, Waadt und Basel-Stadt stammen aus einer Übersichtsseite und sind vor einem Kauf beim Kanton zu bestätigen.

Ausblick: was kommt — wattradar
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