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Warum auf dieser Seite eine Liste steht, was sie nicht weiss
Die meisten Marktübersichten haben ein Problem: Sie sehen vollständig aus. Jede Tabelle gefüllt, jede Zahl gesetzt, keine Lücke. Das ist selten die Datenlage und meistens eine Entscheidung, Unsicheres wie Sicheres aussehen zu lassen.
Drei Beispiele aus dieser Seite.
Die TCS-Schadensstatistik gibt es nicht. Die Recherche nach schweizspezifischen Pannendaten pro Modell endete bei einer Kooperation mit dem ADAC, deren letzte auffindbare modellscharfe Ausgaben aus den Jahren 2010 bis 2013 stammen. Statt eine deutsche Zahl als Schweizer Zahl zu verkaufen, steht die Herkunft dabei.
Der TCS-Ladepreisvergleich enthält Werte von Juni 2023. Er ist die einzige systematische Schweizer Erhebung, die sich finden liess. Mehrere aktuelle Artikel zitieren ihn, ohne das Erhebungsdatum zu nennen.
Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte kennt niemand genau. Drei Quellen nennen rund 14’000, 15’200 und 20’000. Alle drei sind Sekundärquellen. Deshalb steht im Haupttext keine Zahl.
Eine Lücke, die benannt ist, kostet Reichweite. Eine Lücke, die gefüllt wird, kostet Vertrauen.
Dazu kommen Fehler in den Daten selbst. Beim Bau des Ausblicks zeigte der Monatsverlauf des BMW iX3 im Juni 558 Fahrzeuge und davor null. Die Prüfung der Rohdaten ergab: auto-schweiz nimmt neue Modelle erst dann als eigene Zeile auf, wenn sie eine gewisse Stückzahl erreichen, und bucht das Aufgelaufene in einem Monat nach. Die Jahressumme von 769 stimmt, der Monat ist keine echte Juni-Nachfrage. Solche Stellen sind jetzt mit einem Stern markiert.
Der Nutzen dieser Liste ist praktisch. Wer weiss, wo die Zahlen dünn sind, weiss auch, wo er selbst nachfragen muss: beim Kanton nach der Motorfahrzeugsteuer, beim Händler nach dem Liefertermin, beim Verkäufer nach dem Batteriezertifikat. Das Register steht unter «Methodik».